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Unfallstatistik - Verkehrsmittel im Vergleich

Der Reisebus ist ein sehr sicheres Verkehrsmittel!

Die Anzahl der getöteten Businsassen ist von 58 im Jahr 1992 auf 12 im Jahr 2006 gesunken. Die Todeszahlen im motorisierten Individualverkehr waren in 2006 somit um knapp ein 300faches höher als im Busverkehr. Diese Zahlen verdeutlichen, wie sicher der Bus im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln ist.

Ausführliche Informationen zur Verkehrssicherheit finden Sie in der aktuellen Broschüre des bdo.



Zum Download klicken Sie auf die Broschüre oder hier.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes verunglückten mit dem Bus in den letzten zehn Jahren auf Deutschlands Straßen 180 Personen tödlich. Mit dem Pkw kamen im gleichen Zeitraum 63.450 Personen ums Leben. In 2006 verunglückten 53 % der im Straßenverkehr Verletzten und Getöteten als Insassen von Personenkraftwagen. Rund 11 % der Verletzten bzw. Getöteten benutzten das Fahrrad, 16 % das Motorrad und 2 % das Mofa / Moped. Knapp 13 % der Verunglückten waren Fußgänger. Insassen von LKWs und Bussen waren mit Werten von 3,9 % bzw. unter einem Prozent eher selten unter den verunglückten Personen.




Setzt man die gefahrenen Personenkilometer mit den getöteten Insassen in Bezie­hung, wird deutlich, dass im Jahr 2003 das Tötungsrisiko bei einer Fahrt mit dem Bus mehr als 295 mal ge­ringer ist als beim motori­sierten Zweirad, 100 mal geringer als beim Fahrrad, 22 mal geringer als beim PKW und 1,5 mal geringer als bei der Bahn.

Die Personenkilometer errechnen sich durch Multiplikation der Insassen mit der Fahrtstrecke. Diese Berechnungen wurden vom Statistischen Bundesamt im Jahr 2004 eingestellt.




Statistik zum Schülerunfallgeschehen in Deutschland


Bei allen Unfällen, in denen Schüler im Jahr 2005 verwickelt wurden, waren Schulbusse lediglich mit 5 Prozent beteiligt. Knapp 9 Prozent betrafen motorisierte Zweiräder, 7,7 Prozent der Unfälle Fußgänger. Am gefährlichsten waren eindeutig Pkw (19,4 Prozent) und Fahr­rad (48,8 Prozent).




Bei insgesamt 62.542 Verkehrsunfällen in 2005, in die Schüler verwickelt waren, wurden 72 Schüler töd­lich verletzt, 32 davon als Nutzer von Pkw und 11 als Nutzer von motorisierten Zweirädern. 13 tödlich verunglückte Schüler waren als Fußgänger, 12 als Fahrradfahrer und einer mit dem Schulbus unterwegs.

 

Sicherheit in Serie


Sicherheitsfaktor Nr. 1 sind die Busfahrerinnen und -fahrer. Profis, die ihr Handwerk verstehen. Sie verfügen neben dem "normalen" Führerschein über einen Personenbeförderungsschein. Sicherheitstrainings dienen als Aus- und Weiterbildung. Die Technik dient dem Menschen. Das beweist die hervorragende Sicherheitsbilanz des Busses. Die Omnibushersteller wissen um ihre Verantwortung und bringen die neueste verfügbare Sicherheitstechnik schnellstmöglich zur Serienreife, wann immer dies machbar und wirtschaftlich vertretbar ist. In den letzten Jahren wurde beispielsweise die Steifigkeit der Fahrgastzelle verbessert und damit überrollstabil gemacht. Auch zahlreiche elektronische Sicherheitskomponenten sind im Bus neu zum Einsatz gekommen und gehören heute zur Standardausrüstung. Sie verbessern unter anderem das Bremsverhalten oder unterstützen den Fahrer bei seinen Überwachungsaufgaben, so daß er seine volle Aufmerksamkeit dem Verkehrsgeschehen widmen kann.





Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Deshalb müssen Busse jedes Jahr zur
Hauptuntersuchung und werden ab dem vierten Jahr der Zulassung dazwischen zusätzlich vierteljährlich einer sogenannten Sicherheitsprüfung unterzogen. Im 2. und 3. Jahr erfolgt diese Prüfung je einmal. Die Omnibushersteller und -betreiber setzen alles daran, daß der Bus das sicherste Verkehrsmittel bleibt.

Alles, was das Fahren sicherer macht - der Bus hat's.

Quelle: Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e.V.

 

 Pressemeldung "Die Rheinpfalz" am 08.11.2003

Wenn ein Zwölftonner eine Vollbremsung hinlegt

Fahrertraining für Bus-Chauffeure bei Kastellaun lässt sogar „alte Hasen" staunen - Selbstverpflichtung für mehr Sicherheit
> Auf einer feuchten Asphaltstrecke im Hunsrück: Ein zwölf Tonnen schwerer Reisebus, angetrieben von einem 380 PS starken Motor, donnert mit 80 Kilometern pro Stunde heran. Blätter wirbeln auf, das Abrollen der Räder wird lauter, während der Bus näher kommt, auf eine Böschung zurast. Plötzlich steigt der Fahrer mit aller Wucht in die Eisen. Der Mann am Steuer hält mühelos die Spur, kein Blockieren der Räder, dann Still­stand nach rund 40 Metern Brems­weg. Die Fahrgäste, es sind Busfahrer und Journalisten, staunen nicht schlecht. Auch für sie war die Notbremsung weniger dramatisch, als viele von ihnen zuvor vermutet ha­ben. Niemand ist bleich, niemand ist aus dem Sitz geflogen. Die Technik des mit einem Antiblockiersystem ausgerüsteten Busses hat einwandfrei gearbeitet. Und die zehn Teilnehmer des Fahrsicherheitstrainings gestern auf der Übungsanlage Wüschheim bei Kastellaun (Rhein-Hunsrück-Kreis) haben ihre Lektion gelernt. „Das ist schon eine Erfahrung", sagt Theo Hildebrand von der Blesinger Reisen GmbH aus Haßloch. Seit 17 Jahren sitzt der 41-Jährige hinterm Steuer. Er kennt die schwierigen Situationen, hat sie stets irgendwie meistern können, ohne eine Vollbremsung hinzulegen. Doch jetzt weiß er, was er seinem Bus und auch seinen   Fahrgästen   zumuten   kann. Denn den Gedanken an die Fahrgäste haben die Fahrer immer im Hinterköpf und zögern deshalb, richtig „rein zu latschen", wenn es knapp wird. Natürlich: Ein Kaffee würde wohl verschüttet, ein im Gang Stehender aus dem Gleichgewicht geraten. Doch das Zögern kann wertvolle Zehntelsekunden kosten. Da ein Bus bei dieser Ge­schwindigkeit etwa 23 Meter pro Se­kunde zurücklegt, kann es dann zu spät sein, wie Peter Ziganki, Trainer der ADAC Fahrsicherheits GmbH, den Fahrern erläuterte: „Das holst du nie mehr rein." Veranstaltet wurde das Training in Zusammenarbeit mit dem Verband des Verkehrsgewerbes Rheinhessen-Pfalz und dem Verband des Verkehrs­gewerbes Rheinland, in denen 200 rheinland-pfälzische Busuntemehmen organisiert sind. Die Unternehmer, die ihre Fahrer für das Training angemeldet hatten, zahlen etwa 260 Euro Kursgebühren, Kosten für die Arbeits­zeit der Fahrer und einiges anderes mehr. Summa summarum 1400 Euro für zwei Fahrer, schätzt Busunterneh­mer Marcus Blesinger, der nach und nach alle 22 Fahrer seiner Firma zur Fortbildung schicken will. Eine Investion, die sich lohnt. „Wir transportieren keine Güter, sondern Menschen", so Blesinger, der nicht nur auf die Kosten schielen will. Seiner Meinung nach sind auch die Kunden viel zu wenig für die Qualitätsfragen sensibilisiert und schauen häufig nur auf den Preis. Im Preiskampf können dann jedoch die Sicherheit der Fahrzeuge, die Beachtung von Ruhezeiten und die Ausbildung der Fahrer auf der Strecke bleiben. Spektakuläre Reisebus - Unfälle in der jüngsten Vergangenheit und ein paar schwarze Schafe lassen die Branche um ihren guten Ruf fürchten. Zu dem hatte ein bei den Unternehmen höchst umstrittener Test des ADAC kürzlich schlechte Noten für acht von 35 getesteten Finnen erbracht. All dies ist der Hintergrund für ein jetzt zwischen den Verkehrsver­bänden und dem rheinland-pfälzischen  Verkehrsministerium vorgelegte Absichtserklärung für mehr Sicherheit im Reisbusverkehr, die Staatssekretär Günter Eymael (FDP) gestern den angereisten Journalisten vorstellte. Die freiwillige Selbstverpflichtung sieht vor, dass sich die Verbände bei ihren Mitgliedern verstärkt für Fahrertraining und Schulungen sowie - mit Nachdruck - für die Einhaltung der Verkehrsregeln einsetzen. Seitens der Genehmi gungsbehörden solle ferner verstärkt auf die Zuverlässigkeit der Unternehmen geachtet und der Sanktionsrahmen „strikt ausgeschöpft" werden. Eymael verwies ferner auf die vorn Bundesverkehrsrninisterium angekündigte Verschärfung des Bußgeldkatalogs. Auch würden die Verbände mehr Kontrollen begrüßen, heißt es in dem Papier. Überprüfungen des Bundesaufsichtsamtes für den Güterverkehr hatten laut Eymael jüngst bei etwa einem Drittel der kontrollierten in- und ausländischen Reisebusse Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten festgestellt. Dennoch: „Statistisch gesehen, ist der Reisebus das sicherste Verkehrsmittel auf der Straße", so Eymael.